Perlen von Delft
Sechsundvierzig Perlen in Vermeers Stadt: Hofjes (stille Wohnhöfe) hinter einer gewöhnlichen Tür, Steine, die etwas anderes sagen, als du denkst, und neun Orte, an denen du ein altes Gemälde über die Stadt von heute legst.


Die Routen
Vier Routen, oder einfach drauflos.
Eine Route hat eine feste Reihenfolge entlang echter Straßen, mit Zeit zum Schauen und Lesen. Lieber einfach umherstreifen? Wähle Alle Perlen, dann zeigt der Kompass immer zur nächstgelegenen, die du noch nicht gefunden hast.

17 Perlen, etwa 2 Stunden, 35 Minuten
Die Perlenroute
Die große Runde zu den schönsten Perlen
Vom Markt über die Oude Kerk und den Bagijnhof zur Mühle, zum Grab eines falschen Königs, zum Ort des Donnerschlags und zur Straße von Vermeer, und zurück zum Markt.
Start: Markt, bei der Statue von Hugo de Groot
- Hugo de Groot schaut in die andere Richtung
- Der Fallversuch von Simon Stevin
- Der Gedenkstein mit zwei Fehlern
- Hirsch, Fisch und Pfau
- Die Köpfe der Vleeshal
- Delft an einer fensterlosen Mauer
- Der schiefe Jan
- Hinter den Mauern des Prinsenhofs
- Johannes auf Patmos
- Die versteckte Kirche
- Die Mühle De Roos
- Der König, der keiner war
- Der Delfter Donnerschlag
- Hofje van Gratie
- Die kleine Straße und die Penspoort
- Die Delfter Kuh
- Wo Vermeer wohnte
9 Perlen, etwa 1 Stunde, 15 Minuten
Stille Hofjes
Hinter Toren, Mauern und gewöhnlichen Hausfronten
Vorbei an Hofjes, einer versteckten Kirche, einem kleinen Tor, das durch zwei Städte zog, und einem Turm, der auf Reisen ging. Leise gehen und gedämpft sprechen: An den meisten Orten wohnen Menschen.
Start: Paardenmarkt, beim Hofje van Pauw
- Hofje van Pauw
- Hofje van Gratie
- Johannes auf Patmos
- Die versteckte Kirche
- Hofje van Almonde
- Das wandernde Tor
- Der Turm, der auf Reisen ging
- Hinter den Mauern des Prinsenhofs
- Die Kirche hinter dem Tor
9 Perlen, etwa 1 Stunde, 40 Minuten
Vermeers Delft
Seine Straßen, seine Kirche und sein Ausblick
Vom Haus, in dem Vermeer aufwuchs, über seine Gilde, sein Viertel und Die kleine Straße zu seinem Grab in der Oude Kerk, und dann vorbei an der VOC und dem Zeughaus zum Ausblick der Ansicht von Delft.
Start: Markt, an der Ecke der Oude Manhuissteeg
- Der Gedenkstein mit zwei Fehlern
- Die Gilde von Vermeer
- Wo Vermeer wohnte
- Die kleine Straße und die Penspoort
- Der schiefe Jan
- Die Löwen der Leeuwebrug
- V.O.C.D.
- Mars über dem Zeughaus
- Ansicht von Delft
11 Perlen, etwa 1 Stunde, 20 Minuten
Sprechende Steine
Giebelsteine, Inschriften und ein Irrtum in Bronze
Eine Route für alle, die gern lesen, was an den Mauern steht: vom Rathaus über die älteste Gracht und den Koornmarkt zum Oost-Indisch Huis der VOC.
Start: Markt, vor dem Rathaus
- Het Steen und Justitia
- Die Waag und die Goldschmiede
- Die Visbanken
- Die Gedenktafel am falschen Haus
- In de Gulden Mee Bael
- Het Truweel
- Het Vliegend Paert (Das fliegende Pferd)
- Das Haus von Tétar van Elven
- Engelchen und eine streitbare Frau
- Stolpersteine
- V.O.C.D.
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, OpenFreeMap, OpenMapTiles.
Alle Perlen
Sechsundvierzigmal genauer hinschauen.
Tippe auf eine Perle, um ihr Rätsel zu sehen. Die Geschichte und die Suchfrage bekommst du erst, wenn du davorstehst.
In der Stadt
Schau nach oben, schau zur Seite.





Fotos über Wikimedia Commons, zugeschnitten. Die vollständigen Angaben stehen im Bildnachweis.
Damals und heute
Neunmal dort stehen, wo das Bild entstand.
Jedes Bild hängt in der App in einem vergoldeten Rähmchen auf der Karte, mit einem Fächer in Blickrichtung. Stehst du dort und schaust in dieselbe Richtung, hängt es durch deine Kamera lebensgroß über der Stadt von heute.

Gemälde, um 1660Ansicht von DelftJohannes VermeerDie Schiedamse und die Rotterdamse Poort wurden um 1840 abgerissen, wie die anderen Stadttore außer der Oostpoort. Die Türme der Oude und der Nieuwe Kerk stehen noch; die Nieuwe Kerk bekam nach einem Brand 1872 eine neue, höhere Turmspitze. 
Gemälde, um 1658Die kleine StraßeJohannes VermeerDie Häuser wurden im neunzehnten Jahrhundert ersetzt: Laut Kataster stammt Nummer 42 von 1875 und Nummer 40 von 1889. Der Torweg dazwischen, die Penspoort, ist das, was vom Gemälde übrig ist. 
Foto, um 1895Das Rathaus am MarktPhotoglob ZürichDas Rathaus von Hendrick de Keyser, nach dem Brand von 1618 um den alten Turm Het Steen herumgebaut, steht noch. Die Statue von Hugo de Groot stand damals mitten auf dem Markt; sie ist seitdem dreimal versetzt worden, 1954, 1977 und 2004. 
Foto, um 1895Der Vismarkt und die Nieuwe KerkPhotoglob ZürichDie Vleeshal von 1650 steht noch. Von 1872 bis 1910 war sie eine Kornbörse, und deshalb heißt der Studentenclub, der seit 1945 dort sitzt, bis heute Koornbeurs. 
Foto, 1876Das Gildehaus der LukasgildeF. GräfeDas Gildehaus wurde kurz nach diesem Foto abgerissen. 2007 wurde die Fassade nachgebaut, mit den Wappen der Gilde und der Stadt; heute ist dort das Vermeer Centrum. 
Zeichnung, 1761Die Oostpoort in DelftGerrit ToorenburghDas Tor steht noch, mit den achteckigen Turmspitzen von 1519. Toorenburgh schrieb auf seine Zeichnung, dass er es nach dem Leben gezeichnet hat. Rechts in der Ferne hat die Nieuwe Kerk noch ihre alte Turmspitze, von vor dem Brand von 1872. 
Foto, um 1895Die OostpoortPhotoglob ZürichDie Oostpoort ist das einzige der acht Delfter Stadttore, das noch steht. Die anderen wurden um 1840 abgerissen; dieses lag abgelegen und blieb stehen. 
Stich, 18. JahrhundertDer Grote MarktLeonard Schenk nach Abraham RademakerDas Rathaus und beide Kirchen stehen noch; die Nieuwe Kerk bekam nach einem Brand 1872 eine neue, höhere Turmspitze. Der Stich umfasst gut hundert Grad, mehr, als du mit einem Blick erfassen kannst: Dreh dich, um alles zu sehen. 
Gemälde, 1877Das Gemeenlandshuis und die Oude KerkCornelis SpringerDas Gemeenlandshuis und die Oude Kerk stehen noch; seit 1645 hat das Hoogheemraadschap van Delfland, der Wasserverband, seinen Sitz in diesem Haus. Die Menschen auf der Straße tragen Kleidung aus dem siebzehnten Jahrhundert: Springer malte die Stadt seiner eigenen Zeit, mit Figuren aus dem Goldenen Zeitalter.
Alle Bilder sind gemeinfrei oder CC0; die Herkunft steht in der App bei jedem Bild.
Testphase
Jetzt kostenlos spielen.
Perlen von Delft ist in der Testphase: Alle 46 Perlen, die vier Routen, Damals und heute und Delft 1649 sind kostenlos, ohne Konto. Was du findest, bleibt auf deinem Handy gespeichert.
Fragen
Was du dich vielleicht fragst.
Muss ich eine App herunterladen?
Nein. Perlen von Delft läuft im Browser deines Handys: Scanne den Code oder öffne den Link, und du spielst. Legst du die App auf deinen Home-Bildschirm, öffnet sie sich wie eine normale App und funktioniert auch ohne Empfang.
Wie lange dauert eine Route?
Von 75 Minuten (Stille Hofjes) bis gut zweieinhalb Stunden (Die Perlenroute), mit Zeit zum Schauen und Lesen. Du kannst jederzeit aufhören und später weitermachen: Deine Funde bleiben auf deinem Handy gespeichert.
Wo fange ich an?
Wo du willst. Die Routen beginnen am Markt, dem großen Marktplatz, oder am Paardenmarkt. Kommst du mit dem Zug, dann wähle Über Perlen zum Hotel oder Termin: Die App plant einen Spaziergang vom Bahnhof Delft mit zehn, zwanzig oder vierzig Minuten Umweg.
Funktioniert es ohne Internet?
Größtenteils. Hast du die App einmal geöffnet, sind die Karte der Altstadt, die Geschichten und die Bilder auf deinem Handy. Nur der Fußweg von Zeig mir den Weg braucht Empfang; der Kompass zeigt die Richtung auch ohne.
Kann ich in die Hofjes hinein?
Ein paar Hofjes sind nur tagsüber geöffnet, und an den meisten Orten wohnen Menschen. Die App sagt dir bei jeder Perle, wann du hineinkannst, und bittet dich, leise zu sein. Die Suchfrage siehst du immer von einer Stelle aus, an der du stehen darfst.
Was passiert mit meinem Standort?
Er bleibt auf deinem Handy. Nur für den Fußweg geht dein Standort an den Routenplaner, und in einer Tour sieht die Spielleitung, wo die Teams sind. Eine Tour verschwindet drei Tage nach ihrem Ende. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Ist es für Kinder geeignet?
Ja, ab etwa acht Jahren spielen Kinder gut mit, am liebsten zusammen mit einem Erwachsenen an einem Handy. Die Suche nach dem Detail ist für Kinder oft das Schönste; die Geschichten lest ihr zusammen.
Gibt es die App auch in anderen Sprachen?
Ja. Die App spricht Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Chinesisch und Japanisch und folgt der Sprache deines Handys. Wechseln kannst du auf dem Begrüßungsbildschirm oder unter Mehr.
Auf welchen Handys funktioniert es?
Auf jedem aktuellen iPhone und Android-Handy, in Safari oder Chrome. Für Damals und heute und das Kamerabild brauchst du eine Kamera und einen Kompass; das haben fast alle Handys.
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